Beispiele aus unserer Coachingpraxis
Die folgenden Fallbeispiele sind stark abstrahiert, um die Persönlichkeit unserer Kunden zu schützen. Sie vermitteln aber dennoch einen guten Eindruck, wie und mit welchen Ergebnissen wir arbeiten.

Beispiel 1: Tolle Noten und keinen Plan
Die Situation: Anna B., 19 Jahre, Klasse 12, hat exzellente Noten, weiß aber überhaupt nicht, welchen Weg sie nach dem Abitur einschlagen soll. Mit den schulischen und staatlichen Informationsangeboten fühlt sie sich nicht gut beraten. Ihre Eltern machen sich Sorgen, dass ihre Tochter nicht weiß, was sie nach dem Abitur machen will.

Das Anliegen: Anna B. möchte durch das Coaching herausfinden, was sie alles für Möglichkeiten hat, welche zu ihr passen und welche konkreten Schritte sie unternehmen soll, damit sie nach dem Abitur sicher weiß, wie es weitergeht.

Im Coaching: Mit Hilfe der Laufbahnlotsin findet Anna B. heraus, wo ihre besonderen Stärken und Fähigkeiten liegen und hält dann ihr Kompetenzprofil in der Hand. In einem weiteren Schritt macht sie sich ihre Werte und Ziele bewusst, die für sie eine entscheidende Rolle spielen und bei der Berufswahl berücksichtigt werden müssen. Im Anschlus daran entwickelt sie mit Hilfe der Laufbahnlotsin konkrete Berufsvorstellungen. Durch einen Abgleich mit ihrem Profil und ihren Werten und Zielen wird ihr im Coaching klar, welche Berufe für sie wirklich in Frage kommen. Abschließend werden ihre nächsten Schritte beraten und die Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung gelegt.

Rückmeldung: Nach einem halben Jahr hat sie die Zusage für einen Studienplatz an einer Dualen Hochschule samt dazugehörigem Partnerunternehmen und ist mit ihrer Entscheidung sehr zufrieden, so dass sie gelassen in die anstehenden Abiturprüfungen gehen kann. Die Eltern freuen sich, dass ihre Tochter herausgefunden hat, was sie beruflich machen möchte und sind sehr erleichtert.

Beispiel 2: Zivildienst, die Idee vom Traumberuf – aber nur Absagen
Die Situation: Bastian C., 20 Jahre, macht gerade Zivildienst und hat einen „Traumberuf“: ein Studium an einer Dualen Hochschule als Elektroingenieur. Er hat sich schon mehrfach beworben, bisher aber nur Absagen erhalten. Die Situation zuhause wird mit jeder Absage angespannter. Die Eltern sorgen sich darum, was ihr Sohn nach dem Zivildienst macht.

Anliegen: Bastian C. möchte sich seiner Stärken bewusster werden, herausfinden, wie er zu seinem Traumberuf kommen kann und berufliche Alternativen entwickeln. Im Erstgespräch vereinbaren Bastian C. und seine Eltern, zu Hause nicht mehr über das Thema „Beruf und Bewerbung“ zu sprechen, solange er bei den Laufbahnlotsen im Coaching ist.

Im Coaching: Mit Hilfe der Laufbahnlotsin entwickelt Bastian C. ein Kompetenzprofil und lenkt sein Augenmerk auf seine bevorzugten Arbeitsweisen und Tätigkeitsfelder. In seiner Wert- und Zielanalyse wird deutlich, welch hohen Stellenwert für ihn seine Hobbys haben. Er entwickelt konkrete berufliche Alternativen und ist selber überrascht, einen Beruf zu entdecken, den er bis dato noch nicht kannte und für ihn „Liebe auf den ersten Blick“ ist, da er seine Hobbys und Kompetenzen weitaus besser vereint als sein bisheriger Wunschberuf. Mit Hilfe der Laufbahnlotsin entwickelt er für einige Berufsbilder verschiedene Zugangsalternativen und -möglichkeiten sowie einen konkreten Termin- und Fristenplan.
Seine bisherige Bewerbungsmappe wird zusammen mit der Laufbahnlotsin optimiert, so dass von dieser Seite die Bewerbungschancen sehr hoch sind.

Rückmeldung: Im Abschlussgespräch, bei dem die Eltern von Bastian C. dabei sind, wird deutlich: Bastian C. ist froh, besser zu wissen, was er kann und will. Besonders glücklich ist er über die Entdeckung seines neuen Traumberufs. Der Termin- und Fristenplan gibt ihm die Sicherheit, dass er mit Beginn des Wintersemesters auf jeden Fall einen Studienplatz hat, da er jetzt ausreichend Alternativen gleichzeitig verfolgt und seine Bewerbungsmappe erfolgsversprechend aussieht. Seine Eltern sind erleichert, dass sie jetzt wissen, was die nächsten Schritte ihres Sohnes sind und dass er über verschiedene berufliche Alternativen verfügt. Die Situation zuhause hat sich seit Beginn des Coachings merklich entspannt und ist für alle wieder angenehmer.

Beispiel 3: Konkretes Ziel – aber wie dorthin kommen?
Die Situation: Catrin D. ist 19 Jahre und in Klasse 13. Sie weiß genau, dass sie etwas „Soziales mit Menschen“ machen will.

Das Anliegen: Catrin D. will ihre beruflichen Wünsche konkretisieren und herausfinden, welche Berufsbilder und welche Ausbildungsmöglichkeiten es im sozialen Bereich gibt.

Im Coaching: Das erarbeitete Kompetenzprofil und die Wert- und Zielanalyse geben Catrin D. die Sicherheit, dass ein sozialer Beruf das Richtige für sie ist und gut zu ihren Stärken, Werten und Zielen passt. Im Coaching wird deutlich, dass Catrin D. nach dem Abitur arbeiten und nicht studieren möchste, der Beruf einer Sozialarbeiterin ihr aber auch sehr attraktiv erscheint. Durch Informationen der Laufbahnlotsin erfährt sie, dass ein Studium der Sozialen Arbeit auch an einer Dualen Hochschule möglich ist. Sie informiert sich mit Hilfe der Laufbahnlotsin genauer über die beruflichen Möglichkeiten, die Aufstiegs- und Entwicklungschancen in diesem Beruf und entscheidet sich für ein Studium an einer Dualen Hochschule. Dann entwickeln sie in der Meilensteinplanung die nächsten Schritte: Catrin D. möchte ein Freiwilliges Soziales Jahr machen, am liebsten bei einer Einrichtung, die auch Ausbildungsplätze für BA-Studentinnen anbietet und mit Kindern arbeitet. Im Anschluss daran möchte sie in Wohnortnähe ein BA-Studium der Sozialen Arbeit beginnen.

Rückmeldung: Ein halbes Jahr später: Catrin D. hat bei dem FSJ-Träger, den ihr die Laufbahnlotsin empfohlen hat, einen FSJ-Platz bekommen. Zwar bietet die Einrichtung keine BA-Plätze an, aber Catrin D. kann dort mit Kleinkindern arbeiten und ist in Wohnortnähe, was ihr wichtig war. Mit der Zusage für den FSJ-Platz in der Tasche kann Catrin D. dem Abitur nun etwas gelassener entgegenblicken.